Die Kampfkunst der Shaolin

Der Ursprung des Kung Fu

 

Der Ursprung der meisten Kung Fu Systeme führt zurück in das Shaolin Kloster. Laut geschichtlicher Überlieferung kam im Jahre 512 der indische Mönch Bodhidarma in das Kloster um dort den Chan-Buddhismus einzuführen. Er stellte dabei fest, daß die ansässigen Mönche nicht viel Kraft und Ausdauer hatten um die stundenlangen Meditationsübungen durch zuhalten. So geschah es, daß er eine Übungsreihe entwickelte , die dann später als "Die 18 Hände des Buddha" berühmt wurde. Das primäre Ziel dieser Übungen war den Körper ausreichend zu stärken. Boddhidarma soll auch das sogenannte Wu-De (Kampfkunsttugend) entwickelt haben, welches die ausübenden zu Disziplin, Selbstbeherrschung, Bescheidenheit und Achtung vor dem Leben mahnte. Da man daraufhin fest stellte, daß die praktizierenden auch erfolgreicher in den Kampftechniken und in der Selbstverteidgung waren, begann man die Übungen umd Kampf- und Selbstverteidigunstechniken zu erweitern.

 

Durch den erfolg der Shaolin Kampfkunst und dessen Ruf stieg die Zahl der Menschen die die Kampfkunst erlernen wollten so stark an, daß man im Jahre 529 strenge aufnahme verfahren einführen musste. Übungsfolgen und Hierarchien wurden eingeführt und die Nahkampftechniken wurden schriftlich festgehalten und strengstens behütet. Alle Aufzeichnungen gingen bei dem großen Klosterbrand leider verloren.

 

Im 14. Jahrhundert führte der Mönch Jue Yuan eine sehr wichtige und große Reform ein. Ein System wurde entwickelt mit 72 Übungen. Zu denen gehörten Schläge, Tritte, Würfe, Griffe und Methoden zur Stimulation der Vitalpunkte. Er erweiterte das Wu-De außerdem zu den "10 Regeln der Shaolin Kampfkunst", die heute noch als Grundlage vieler Kung Fu Schulen gilt. Der Mönch Yuan durchstreifte das Land auf der Suche, nach anderen Kampfkunstexperten. Dadurch entstanden die fünf Tierstiele, der Drache, der Tiger, der Affe, der Kranich und die Schlange. Abgesandte wurden los geschickt aus dem Kloster um die Kampfkunst der Shaolin zu verbreiten. Somit gelangte das ganze auch später in andere Länder. Die Kampfkunst der Shaolin diente vielen Kung Fu Stilen die dadurch entstanden als Basis , so daß es heute mehr als 600 Kung Fu stile welt weit gibt.